• Erstellen einer Webseite mit WordPress

  • 24 Juli 2013 by 0 Comments

Eines Tages kam meine gute Freundin Frau S. zu mir und meinte: „Du brauchst eine Webseite für deine Fotos und Reisebeschreibungen!“

Ah, das hört sich gut an! Als ob ich etwas Wichtiges, Bedeutsames in die Welt zu tragen hätte! Heutzutage muss man einfach eine Webseite haben – egal wofür. Da ich schon seit längerer Zeit den Wunsch verspürte, meine Fotos einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen, war ich sofort einer Meinung mit Frau S.

Gesagt, getan! Ich hatte keine Ahnung vom Webseiten-Bau, aber sie schlug WordPress als geeignetes Mittel zum Zweck vor. Wir suchten also nach einem geeigneten „theme“ (so heißen die Schablonen in WordPress, die man mit seinen Inhalten füllt). Keine leichte Aufgabe, denn jedes hatte so seine Vor- und Nachteile: Das eine sah klasse aus, hatte aber keine schöne Galerie für meine Fotos, das nächste hatte eine tolle Galerie, war aber ansonsten sehr unansehnlich oder war mit zu vielen Kinkerlitzchen zugepackt oder hatte kein Portfolio oder irgendeinen anderen Haken. Aber nach einigen Tagen war ein einigermaßen geeignetes Theme gefunden, heruntergeladen und installiert. Das war ja noch einfach…

Danach fingen die Schwierigkeiten aber erst an: Aufgrund unserer Unkenntnis der Materie bastelten wir nach dem Motto „trial and error“ am Theme herum und schlugen uns auf eigene Faust durch den Dschungel der Funktionen und Möglichkeiten von WordPress. Freundliche Mitmenschen, die wir zwecks Unterstützung gewinnen konnten, zogen in andere Städte um, wurden krank oder verschwanden auf rätselhafte Weise, sodass wir wieder auf uns alleine gestellt waren. Dies verbunden mit Zeitmangel und anderen Faktoren hatte zur Folge, dass die Webseite nach zwei Jahren immer noch nicht fertig war. Dabei gab es schon Visitenkarten mit der Internetadresse! Nun wurde es aber peinlich…

Daher beschlossen ich, professionelle Hilfe zu Rate zu ziehen. Nachdem wir mit Ulrich Steffens von webstylr einen versierten WordPress-Experten ins Boot geholt hatten, ging alles ganz schnell. Und nun ist’s tatsächlich geschafft! Das Ergebnis liegt vor Ihnen!
Angesichts des Zeitaufwands, der zerütteten Nerven und schlaflosen Nächte, die der Aufbau der Webseite ohne Unterstützung eines Fachmanns gekostet hat, stellt sich die Frage, ob es nicht besser ist, von vornherein mit einem Profi zusammenzuarbeiten. Denn mit all den Umbauarbeiten kamen wir letztendlich dann doch auf die Arbeitszeit und damit die Kosten, die angefallen wären, wenn Ulrich meine Webseite von Grund auf nach meinen speziellen Wünschen und Anforderungen aufgebaut hätte.

Auf den ersten Blick vermitteln einem die zahllosen unterschiedlichen Themes die Botschaft „Hey du, nimm mich! Ich mach‘ alles für dich! Du kannst mich nach Herzenslust nach deinen Wünschen umbauen, einrichten und formen!“ Sie behaupten also, die „eierlegende Wollmilchsau“ zu sein (Zitat Ulrich). Die Autoren packen ihr Theme mit möglichst vielen Funktionen voll, was aber im praktischen Einsatz dazu führt, dass es ständig irgendwo hakt und rumpelt. Einige dieser Haken sind auf meiner Webseite noch immer nicht behoben. Seit Tagen versuche ich, die Autoren des Themes zu erreichen um herauszufinden, wie ich diese Probleme beheben kann. Leider erweisen sich E-Mail-Adressen als veraltet, auf der Support-Forum-Seite gibt es kein Formular, in das ich meine Fragen eintragen und absenden kann, oder ich lande auf 404-Seiten – also auf „Sorry, diese Seite existiert leider nicht mehr“-Seiten… Hätte ein Profi wie Ulrich meine Seite von Aufang an aufgebaut, wäre all dies nicht passiert.

Nun gut. Sinn und Zweck des Geschriebenen sollte eigentlich sein: Vielen herzlichen Dank an Frau S. und an Ulrich! Ohne euch würde ich heute noch im Keller sitzen…

Nachtrag vom 6. Oktober 2013:
Auf meine Fragen im Support-Forum habe ich auch nach mehrmaligen Erinnerungen noch immer keine Antworten bekommen…